Neuigkeiten und Nachrichten aus reformatorischer Perspektive. Regelmäßig hier auf dem Blog des Timotheus Magazins.

Wie wird das Glaubensbekenntnis eingeteilt?

»In drei Teile: der erste handelt von Gott dem Vater und unserer Erschaffung; der zweite von Gott dem Sohn und unserer Erlösung; der dritte von Gott dem Heiligen Geist und unserer Heiligung.«

Sei ein Friedensstifter!

»Zwischenmenschliche Beziehungen sind oft von Spannungen und Streit geprägt. In einer Welt des Unfriedens ist dieser Tatbestand nicht verwunderlich. Eine Ausnahme sollen allerdings die Beziehungen zwischen den Gläubigen in der Gemeinde Gottes sein. Kinder Gottes sind zum Frieden berufen und sollen den Gott des Friedens in einer friedlosen Welt verherrlichen.«

Interview: Warum ein Student bei einer Gemeindegründung in Bern mitwirkt

»Angefangen hat es in der Gemeinde, in der ich zum Glauben gekommen bin. Zu dieser Gemeinschaft entsteht natürlicherweise eine intensive Bindung. Mit der Zeit fielen mir immer mehr Unterschiede zu dem auf, was ich in Gottes Wort las. Es kam der Punkt, an dem ich keinen Platz und kein Zuhause mehr hatte. Über Umwege stiess ich zum EBTC (Europäisches Bibel-Trainings Center), als ich das Buch „Ein Sklave Christi“ von John MacArthur las. Über diese Ausbildungsstätte lernte ich Christian kennen, der den Wunsch auf seinem Herzen trug, eine Gemeinde zu gründen. Ich fand dies eine sehr gute Idee, die ich unterstützen wollte. Theologisch gesehen waren wir auf einer sehr ähnlichen Linie.«

Leid? Was soll das, bitte schön?

»Josef erkannte an dieser Stelle, dass sein Leid das Mittel war, das Gott gebrauchte, um seinen Plan – eine große Rettungstat für seine Familie – zu vollbringen. Genauso war Jesu‘ Leid das Mittel, das Gott gebrauchte, um seinen Plan – eine große Rettungstat für Seine Familie – zu vollbringen. Und dein Leid? Das ist das Mittel, das Gott gebraucht, um seinen Plan zu vollbringen: dich dem Bild seines Sohnes gleich zu machen – durch Leid hindurch und letztendlich in die Herrlichkeit hinein.«

Nimm & Lies: Top 10 Blogeinträge 2016

»Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche Artikel die meisten Zugriffe hatten. Die zehn Blogbeiträge mit den meisten Zugriffen haben wir nachstehend aufgeführt.«

Evangelium21: 500 Jahre Reformation (Konferenz)

»Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums wird die Reformation global als historisches Ereignis gefeiert. Trotzdem ist uns die kraftvolle Theologie der Reformatoren weitgehend fremd geworden. Das, was die Bewegung damals ausstrahlte, erscheint als Geschichte. Die Konferenz „500 Jahre Reformation: Gemeinsam für das Evangelium“ will uns die Schönheit der reformatorischen Einsichten neu vor Augen malen. Zusammen mit „Together for the Gospel“ ist es das Anliegen von „Evangelium21“, dass wir die wundervolle Botschaft von Jesus Christus als dem Erlöser in ihrer Tiefe und Weite besser verstehen und über sie staunen. Die Theologie der Gnade – die vor 500 Jahren die Kirchen befeuert hat – wird die Gemeinden im 21. Jahrhundert ebenfalls stärken und beleben.«

Johannes Hartl: Ein verlängerter Arm der katholischen Kirche?

»Gerade im Jahr des Reformationsjubiläums schlägt ein Trend unter Evangelikalen vollends durch, der die Reformation quasi umkehrt: eine Rückkehr zum Katholizismus. Nur eines von vielen aktuellen und besorgniserregenden Beispielen ist, wie der katholisch-charismatische Autor und Prediger Johannes Hartl von Evangelikalen empfohlen, gepriesen und vermarktet wird. Hartl ist Gründer und Leiter des Augsburger Gebetshauses, einem Ableger des „International House of Prayer“, das 1999 von dem Extrem-Charismatiker Mike Bickle ins Leben gerufen wurde. Das Augsburger Gebetshaus veranstaltet jährlich zu Jahresbeginn die MEHR-Konferenz, die dieses Jahr einen Rekordbesuch von etwa 10.000 meist jungen Teilnehmern verzeichnete. Redner waren u.a. der päpstliche Hofprediger Raniero Cantalamessa aus dem Vatikan. Neben viel Popmusik-Lobpreis stand auch die gemeinsame Eucharistiefeier – die katholische „unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers“ im Zentrum dieser Konferenz.«