Wöchentliche News aus reformatorischer Perspektive. Jeden Sonntag neu, hier auf dem Blog des Timotheus Magazins. 

WIE ENTSTAND DER AUFERSTEHUNGSGLAUBE?

Ulrich Parzany schreibt im Rahmen Netzwerks Bibel und Bekenntnis über den Auferstehungsglauben: »Ich habe in den Auseinandersetzungen der letzten Monate behauptet, dass die historisch-kritische Bibelauslegung der Grundschaden der evangelischen Kirchen sei. Das haben viele für unangemessene Polemik gehalten. Der chrismon-Artikel beweist leider deutlicher, als mir lieb war, wie aktuell diese ideologisch bestimmte Bibelkritik auch heute ist. Wer historisch sorgfältig die Bibeltexte liest, muss feststellen, dass sie eine unumkehrbare Begründungsfolge von Ostergeschehen – also Handeln Gottes mit Jesus – und dem Osterglauben der Jünger und ihrer Verkündigung des auferstandenen Jesus Christus bezeugen. Da nach dem naturalistischen Weltbild Gott gar nicht handelt, sondern nur der Glaube der Menschen, dass Gott handele, und seine Auswirkungen im historischen Sinne tatsächlich seien, unterstellt man den Zeugen, dass sie ihre innere Betroffenheit – wodurch die auch immer ausgelöst worden sei – in mythologische Erzählungen kleideten.«

OSTERN: AUSGABEN ZU TOD & AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI!

In diesen Ostertagen gedenken wir festlich dem Leben, Sterben und der Auferstehung Jesu Christi. Zu diesem gesamten Themenkomplex haben wir insgesamt drei Ausgaben herausgegeben. Alle Infos dazu hier!

IDEA HEUTE BERICHTET ÜBER E21

Der christliche Nachrichtendienst »Idea« hat über die E21-Konferenz berichtet. Inklusive einem Kommentar von Kevin DeYoung (ab Minute 1:41):

Die Bibel ist eine Schatzruhe, aber wo ist der Schlüssel?

Ein schöner und treffender Artikel von Robin Dammer über die Heilige Schrift: »Solange wir nicht begreifen, dass die Bibel christozentrisch, das heißt mit dem Blick auf Jesus hin, gelesen werden muss, bleibt sie für uns verschlossen und wir werden ihren Reichtum nicht erkennen. Wenn wir aber diesen Schlüssel anwenden und die Bibel auf die eine Frage hin lesen: „Was sagt mir der Text über Jesus und sein Evangelium?“, dann öffnet sich uns diese prallgefüllte Schatztruhe und unsere Herzen beginnen zu brennen.«


AN DIESEM TAG IM JAHR 1555 — William Turner – ein 19-jähriger Weber aus London – wurde am 27. März 1555 verbrannt. Der Grund war seine Haltung den katholischen Lehren gegenüber. Vor allem seine Ablehnung der Transsubstantiation brachte ihm sein Todesurteil durch das Feuer ein. Katholische Christen glauben (bis heute), dass beim Abendmahl Brot und Wein, tatsächlich zu Leib und Blut Jesu Christi werden (die so genannte Transsubstantiation). Bei jedem Abendmahl würde laut ihrer Lehre Jesus aufs neue geopfert. Diese Lehre wird von den meisten protestantischen Christen scharf abgelehnt und als unbiblisch betrachtet.


HANNIEL STREBEL: ES BRAUCHT GEMEINDEGRÜNDUNGEN!

Ein flammender, sehr treffender und unbedingt notwendiger Appell von Hanniel Strebel. Zu dem Grund warum bestehende Gemeindeverbände oft keine gute Ausgangslage bieten, schreibt er u.a. »Das Evangelium wird unvollständig verkündigt. Ausgehend von einem dubiosen „Liebesgeflüster“ wird von einem Gott geschwärmt, der einen Menschen bedingungslos annimmt. Die Verkündigung des Gesetzes, also von Sünde, Gericht und Verdammnis, fehlt fast vollständig. Es bleibt unklar, weshalb ein Mensch – abgesehen von der Aufnahme in eine Gemeinschaft – etwas an seinem Leben ändern sollte bzw. weshalb eine grundsätzliche Änderung und Umkehr nötig ist.«

KENOSIS — HOW DEEP THE FATHER’S LOVE

Anlässlich der Ostertage ein sehr schönes Lied über die Liebe Gottes. Mache mich damit sicher zum Freund von Larry 😉

CHRISTI TRIUMPH AM KREUZ

»Das Kreuz ist das Zentrum des christlichen Glaubens. Wann immer wir über das Kreuz nachdenken, darüber sprechen oder singen, tun wir das aus dem Bewusstsein heraus, dass an diesem blutbeflecktem Stamm ein großer Sieg errungen wurde. Doch warum musste dieser Sieg erbracht werden? Wer wurde bezwungen? Und was bewirkte der Sieg?«

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