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Kategorie: Artikel (Seite 2 von 19)

Der Gerechte wird aus Glauben leben

»Glauben« ist ein so alltäglicher Begriff, dass man kaum darüber nachdenkt, was er eigentlich bedeutet. Dabei kursieren viele falsche Vorstellungen darüber, was »glauben« eigentlich heißt. Wir wollen hier gar nicht den unpassenden Gebrauch unter Nichtchristen thematisieren (»Ich glaub’, ich spinne …«), sondern auch unter Christen ist das Verständnis dieses zentralen christlichen Begriffs oft erschreckend – bestenfalls oberflächlich, bisweilen aber sogar auf den Kopf gestellt: Unter christlichem Glauben stellt man sich vor, »Erfahrungen mit Gott« zu machen. In Liedern, Predigten und Literatur ist sogar oft von »Glaubenserfahrungen« die Rede. Aber Glaube und Erfahrung sind in der Bibel unvereinbare Gegensätze. Das werde ich Folgenden aufzeigen.

Wenn das Neue Testament erklärt, was das Wesen und die Bedeutung von wahrem Glauben ist, zitiert es mehrmals eine zentrale Aussage von Habakuk, einem der zwölf »kleinen Propheten«: »Der Gerechte wird aus Glauben leben« (Hab 2,4; zitiert in Röm 1,17; Gal 3,11 und Hebr 10,38). Ich möchte zunächst den Zusammenhang und die Bedeutung von Habakuk 2,4 erklären und dann auf die Kernaussage des Hebräerbriefs eingehen.

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Was ist für einen Christen notwendig zu glauben?

Frage 22: Was ist für einen Christen notwendig zu glauben?

Alles, was uns im Evangelium zugesagt wird,
wie es uns unser allgemeines, wahrhaftiges,
christliches Glaubensbekenntnis
zusammengefasst lehrt. Joh 20, 31 / Mt 28, 20


Der Heidelberger Katechismus (lateinisch Catechesis Palatina) ist der am weitesten verbreitete Katechismus der reformierten Kirche. Er wurde auf Initiative des Kurfürsten Friedrich III. hauptsächlich von Zacharias Ursinus erstellt und im Jahr 1563 in Heidelberg unter dem Titel »Catechismus oder christlicher Vnderricht, wie der in Kirchen vnd Schulen der Churfürstlichen Pfaltz getrieben wirdt« herausgegeben. Der Katechismus ist zugleich Unterrichtsbuch für Kirche und Schule, Bekenntnisschrift, Trost- und Gebetbuch, sowie Vorlage für eine reiche Menge erbaulicher Literatur.

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Ist Weihnachten heidnisch oder christlich?

Als ich vor ein paar Jahren in der Vorweihnachtszeit bei unserem hiesigen Ikea vorbeifuhr, prangte an der Außenwand des riesigen Gebäudekomplexes ein ebenfalls riesiges Plakat mit einem Weihnachtsbaum und der Aufschrift »God Jul!« »Na, da haben wir es ja!«, dachte ich mir, »Weihnachten ist ein zutiefst heidnisches Fest! Ikea bestätigt, dass bei diesem Fest der nordische Gott Jul angebet wird, dargestellt durch den Weihnachtsbaum!« Ich hatte nämlich kürzlich das Buch »Von Babylon nach Rom« (engl. »The Two Babylons«) von Alexander Hislop gelesen. Darin wird der heidnisch-babylonische Hintergrund zahlreicher »christianisierter« Bräuche, Feste und Praktiken der römisch-katholischen Kirche aufgezeigt. Ich war ehemaliger Katholik und hinterfragte meine frühere Kirche seit meiner Bekehrung sehr stark. Deshalb war das Buch von Hislop ein willkommener Augenöffner für mich, wie sehr die römisch-katholische Kirche in ihrem innersten Wesen vom Heidentum durchdrungen und vielmehr Babylon als Braut Jesu ist.

Ich war ehemaliger Katholik und hinterfragte meine frühere Kirche seit meiner Bekehrung sehr stark.

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Andreas Münch: 5 Gründe, die aktuelle Timotheus zu verschenken

Wir haben uns sehr über den neuen Blogartikel unseres Autors und Lesers Andreas Münch gefreut. Darin empfiehlt er unser aktuelles Heft »#25 Weihnachten« auf ganz besondere Weise. Dieser Artikel ist ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk, Andreas. Das wissen wir sehr zu schätzen! Hier geht es zum Artikel.

Timotheus versteht sich als bibeltreues Printmagazin und wird vermutlich hauptsächlich von Christen gelesen. Oftmals denken wir, dass uns an Weihnachten nichts neues mehr erzählt werden kann. Natürlich ändert sich nichts mehr am eigentlichen historischen Ereignis, doch kann man die Geburt Jesu aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Ich empfand die Artikelauswahl erstaunlich erfrischend, da sie unterschiedliche Unterthemen aufgreifen, die einem neu die Bedeutung von Weihnachten deutlich machen. Z.B.: Was hat Weihnachten mit der Angst vor dem Tod zu tun?, oder Was erfahren wir aus dem Alten Testament über die Geburt Jesu?