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»#23 Himmel & Hölle« ist erschienen!

Mit großer Freude stellen wir euch unsere druckfrische Ausgabe zu den Themen »Himmel & Hölle« vor. Nach längerer Zeit hat unser Heft mal wieder eine optische Auffrischung bekommen. Wir hoffen, dass das Magazin u.a. durch das neue Cover-Konzept etwas »jünger« und »frischer« wirkt. Doch bei aller Liebe zu Typografie und Editorial Design, kommt es letztlich auf die Inhalte an. Im Editorial haben wir deutlich gemacht, warum wir eine neue Auseinandersetzung mit dem Thema für so wichtig halten. Dort heißt es u.a.:

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»#23 Himmel & Hölle« + 9 Artikel, 2 Interviews & Buchvorstellungen auf 44 Seiten.

»[…] selbst manchen bibelkundigen und gläubigen Christen bereitet die Vorstellung eines nie endenden Jenseits Schwierigkeiten. Besonders wenn es um die Hölle geht. Sogar John Stott – einer der einflussreichsten und scharfsinnigsten Theologen des letzten Jahrhunderts – nahm zum Ende seines Lebens die Position ein, dass sich die Hölle nach einer bestimmten Zeit im Nichts auflösen würde. Wir wollen uns nicht über Stotts Scharfsinn stellen, doch wir sollten auch in dieser Frage ganz gewiss dem reformatorischen Grundsatz »sola Scriptura« nachkommen. Die biblischen Lehren von Ewigkeit, Himmel und Hölle werden in unserer postmodernen Welt immer häufiger angefochten. Vermehrt kommen diese »Zweifel« aus der Kirche selbst.

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Reformierter Spiegel #39

Wöchentliche News aus reformatorischer Perspektive. Jeden Sonntag neu, hier auf dem Blog des Timotheus Magazins.

Die Frank Jenner Frage

Eine sehr professionell und liebevoll aufbereitete Doku über den »christlichen Forrest Gump« Frank Jenner. Ein Gentleman aus Australien dessen Ziel es wahr jeden Tag mindestens 10 Menschen eine bestimmte Frage zu stellen. Er sprach während seines Lebens wahrscheinlich 100.000 Menschen aktiv an. Sehenswert!

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Das Faktum der Auferstehung

Wenn Theologen heute von der Auferstehung Jesu reden, dann hat der Begriff »Auferstehung« für sie lediglich symbolische Bedeutung. Ob Jesus »für uns« lebendig ist, soll sich dann daran entscheiden, ob uns seine Lehre überzeugt und wir ihr folgen. Wenn die Bibel von Auferstehung redet, dann meint sie vor allem eins: ein historisches Ereignis, ein leeres Grab, einen lebendigen Erlöser!

Der historische Anspruch der Auferstehungsberichte

Im Unterschied zu anderen religiösen Texten berichten die Texte der Bibel von Ereignissen, die in Raum und Zeit stattgefunden haben. Sie erheben damit den Anspruch, historische Tatsachen zu berichten und machen sich, wo immer sie konkrete Daten und Fakten nennen, überprüfbar . Auch die Auferstehungsberichte unterscheiden sich in erheblichem Maße von den Mythen und Sagen der damaligen Zeit. Sie verzichten auf jedes spektakuläre Element und berichten nur das, was die Augenzeugen auch tatsächlich gesehen haben. Norman Anderson schreibt: »Welcher Legendenstifter würde ausgerechnet Maria Magdalena, eine Frau ohne jedes Ansehen in der christlichen Kirche, das erste Gespräch mit dem auferstandenen Christus führen lassen? Hätte er diese Ehre nicht vielmehr Petrus, dem leitenden Apostel, oder Johannes, dem Jünger, den Jesus lieb hatte, oder – noch wahrscheinlicher – Maria, der Mutter Jesu, zuteilwerden lassen? Und wer kann die Geschichte von der Erscheinung vor Maria Magdalena, den Zwischenfall, bei dem der auferstandene Christus zwei Jüngern erschien, die am Ostersonntagnachmittag nach Emmaus gingen, oder auch die Episode, laut der Petrus und Johannes gleichsam um die Wette zum Grab liefen, lesen und zu dem Schluss kommen, dass dies Legenden sind? Sie sind viel zu würdevoll und zurückhaltend; viel zu lebensecht und psychologisch stimmig.« Insbesondere fällt auf, dass keiner der Jünger und Chronisten behauptet, den Vorgang der Auferstehung selbst beobachtet zu haben – obwohl doch nichts näher gelegen hätte, als gerade dieses zentrale Ereignis ausführlich zu beschreiben. Hinzu kommt, dass das Versagen und der Unglaube der Jünger in großer Ehrlichkeit geschildert werden. Weder die Frauen noch die Jünger rechnen mit der Auferstehung Jesu, obwohl Jesus selbst sie oft genug angekündigt hat. Maria Magdalena vermutet statt dessen, dass jemand den Leichnam Jesu weggenommen habe, als sie das geöffnete Grab erblickt (Johannes 20,2). Als die Frauen den Jüngern von ihrer Begegnung mit dem auferstandenen Jesus berichten, notiert Lukas (Lukas 24,11) zur Reaktion der Jünger: »Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär’s Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht.« Selbst nach dem Bericht der Emmaus-Jünger heißt es: »Aber auch denen glaubten sie nicht« (Markus 16,13).

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Reformierter Spiegel #38

Wöchentliche News aus reformatorischer Perspektive. Jeden Sonntag neu, hier auf dem Blog des Timotheus Magazins.

LUTHERBIBEL 2017

Im Zuge des 500-jährigen Reformationsjubiläums bringt die Deutsche Bibelgesellschaft eine neue revidierte Version der Lutherbibel heraus. Über das Ergebnis können wir bisher nicht viel berichten. Die Bibeln sehen jedoch sehr schön aus und sind in verschiedenen Editionen vorbestellbar!

Josia Konferenz 2016 – Vereint – jetzt und für immer!

»Was würdest Du Deinen besten Freunden sagen, wenn Du kurz vor Deinem Tod ständest? Sicherlich keine Belanglosigkeiten, sondern Dinge von Bedeutung. Dinge, die Dir am Herzen liegen, die Dir wichtig sind um Deiner Freunde willen. Jesus hat kurz vor seinem Tod am Kreuz – kurz vor dem wichtigsten Ereignis der ganzen Geschichte – seinen Jüngern die vielleicht tiefsten und wichtigsten Lehren seines ganzen Dienstes weitergegeben. Er sprach von übernatürlichem Frieden, echter Hingabe, wahrer Freude, ewigem Leben, unvergleichlicher Herrlichkeit und vor allem von einer unauflösbaren Einheit – mit dem Vater, mit den Jüngern und mit ihm selbst. „Vereint – jetzt und für immer“, unter diesem Thema wollen wir die Abschiedsworte Jesu in fünf textauslegenden Predigten studieren und darüber hinaus die Zeit nutzen, um gemeinsam zu singen, zu beten, herausfordernde Seminare zu besuchen und Gemeinschaft zu genießen.«

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Von Menschenfurcht zu Gottesfurcht

Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt. —Sprüche 29,25

In der Heiligen Schrift wird an vielen Stellen von Personen berichtet, deren Handeln durch Menschenfurcht bestimmt wurde. Anhand dieser Ereignisse können wir unsere eigene Motivation hinterfragen, weil uns die Bibel auch die Beweggründe der von Menschenfurcht gelenkten Personen schildert. Salomo schreibt in seinen Sprüchen, dass Menschenfurcht zu Fall bringt. Eine generelle Konsequenz von einem durch Menschenfurcht motivierten Leben ist also der Fall.

»Wir müssen nicht überzeugt oder überedet werden, unsere Hoffnung auf Menschen [oder uns selbst] statt auf Gott zu setzen. Wie der Wutanfall eines Kindes ist dies kein Verhalten, dass wir lernen oder uns von anderen abschauen müssen.« (Edward T. Welch, Befreit leben, Seite 67) Das menschenverherrlichende Leben ist Teil unseres Wesens.

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